Ephedrin als Trainingsbooster

Einer der größten Anwendungsgebiete von Ephedrin ist die Anwendung als so genannter Trainingsbooster. Genau so wie Coffein kann dieser Wirkstoff die Trainingsleistung signifikant erhöhen. Nicht verwunderlich also, warum dieses aus der Ephedra-Pflanze stammende Alkaloid speziell von Bodybuildern vor schweren Trainingseinheiten Verwendung findet und auch während kalorienreduzierter Diäten einen wichtigen Platz im Supplement-Arsenal der Bodybuilder innehat.

Wer sich bereits auf dieser Seite durchgelesen hat, weiß, dass Ephedrin die Adrenalin-Ausschüttung ankurbelt. Adrenalin ist ein körpereigenes Hormon, welches in Stress- und Angstsituationen die Körperkraft und Ausdauer steigert. Jeder kennt die Erzählung von der Frau, die ein verunglücktes Auto hochgehoben, weil ihr Neugeborenes darunter eingeklemmt war. Adrenalin kann in solchen Stresssituationen Unmengen an Energie freisetzen und die Menschen zu Kräften befähigen, die sie nie für möglich gehalten hätten. Das Problem hierbei ist, dass der Körper auf natürlichem Wege nur eine sehr kurze Zeit die Adrenalinausschüttung aufrecht erhalten kann. Um ein Training wirkungsvoll zu unterstützen, reicht die natürliche Ausschüttung nicht aus. Und genau hier kommt Ephedrin ins Spiel. Mit einer Halbwertszeit von ca. 4 Stunden ist Ephedrin dazu in der Lage, die Adrenalinausschüttung für mehrere Stunden aufrecht zu erhalten. Kurz vor einem Training eingenommen, bewirkt Ephedrin eine enorme Steigerung der Ausdauer und Körperkraft. Kraftzuwächse von mehr als 10% sind bekannt und durchaus üblich. Bei einer maximalen Bankdrückleistung von 160kg kann dies einen Unterschied von 16kg ausmachen! Nicht umsonst gilt dieser Wirkstoff also als das Nonplusultra in der Kategorie Trainingsbooster!

Fortgeschrittene Athleten, die mit Hilfe von Ephedrin ihre Trainingsleistungen verbessern möchten, nutzen für gewöhnlich zwischen 25 und 50mg eine halbe Stunde vor dem Training. Es hat sich gezeigt, dass man Ephedrin nicht häufiger als drei Mal pro Woche, jeweils vor der schwersten Trainingseinheit, verwenden sollte. Wird es öfter benutzt, reduziert sich die Wirkung, da der Körper auf die vermehrte Adrenalinausschüttung mit einer ebenfalls verstärkten Prostaglandinausschüttung reagiert, was die Wirkung des Ephedrin negiert. Viele Athleten umgehen dies durch die parallele Gabe eines Prostaglandinhemmers wie z.B. Aspirin, allerdings sollte man hier mit dem Kopf entscheiden und dieser Versuchung widerstehen. Jeder weiß, dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Tinnitus und Magengeschwüren führen kann. Öfter als zwei bis drei Mal pro Woche sollte man ohnehin nicht intensiv trainieren, da ansonsten die Gefahr einer Überlastung des Zentralen Nervensystems (Übertraining) gegeben ist.

Trainingsanfänger sollten Coffein als Trainingsbooster versuchen und nicht gleich mit Ephedrin einsteigen. Die Wirkung dieses aus dem Ephedra-Strauchs extrahierten Alkaloids sollte man sich für den Zeitpunkt aufsparen, an dem man auf Coffein nicht mehr ausreichend reagiert. Bemerkbar macht sich dies u.a., wenn man für die gleiche Wirkung immer mehr Coffein benötigt. Kaffeetrinker kennen dies. Reichte anfangs eine Tasse Kaffee, um den Tag zu überstehen, sind Jahre später mehrere Tassen pro Tag, oftmals pro Stunde, vonnöten, um bei Laune zu bleiben. Die gleiche Gewöhnung stellt sich auch bei der Verwendung von Ephedrin ein, wenn man es damit übertreibt. Eine geeignete Gegenmaßnahme wäre hier die Verwendung eines Prostaglandinhemmers wie Aspirin, jedoch wird hiervon aufgrund genannter Nebenwirkungen dringend abgeraten!

Fortgeschrittene Athleten verwenden, je nach Trainingsstand und Körpergewicht, zwischen 25 und 50mg jeweils eine halbe Stunde vor einem intensiven Training. Sehr weit fortgeschrittene Athleten erhöhen diese Dosis auf 50mg pro Einzelgabe. Bodybuilding-Profis sind dafür bekannt, 100mg und mehr pro Trainingseinheit zu nehmen, was jedoch alles andere als zu empfehlen ist. Man weiß, dass Bodybuilding-Profis eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente einnehmen, um ihre imposanten Körper zu formen und nicht wenige überschreiten hier die Grenze zwischen Gut und Böse. 100mg Ephedrin pro Einzeldosierung überschreitet diese Grenze deutlich!

Ephedrin kaufen/bestellen

Bei einmaliger Gabe von Ephedrin ist mit temporären Nebenwirkungen wie z.B. erhöhtem Puls, starkes Schwitzen und innere Unruhe zu rechnen. Diese Nebenwirkungen verschwinden nach dem Absetzen binnen weniger Stunden. Langfristige Nebenwirkungen einer regelmäßigen Ephedrin-Einnahme sind Erhöhung des Blutdrucks und Verwirrtheitszustände, die jedoch erst nach langfristigen Einnahmezyklen (länger als 6 Monate) und in hohen Dosierungen (ab 100mg pro Einzelgabe) auftreten. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, verwendet Ephedrin bestimmungsgemäß und verantwortungsvoll. Dies bedeutet, dass es als Trainingsbooster niemals öfter als zwei bis drei Mal pro Woche in einer Dosierung von maximal 25-50mg je Einzeldosierung verwendet wird. Wer diese Grundregel berücksichtigt, wird nur die oben erwähnten temporären Nebenwirkungen verspüren.

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